Küsten in Andalusien

Andalusien grenzt gleichzeitig an zwei  Meeresküsten: die beliebte Sonnenküste des Mittelmeeres im Südosten und die beeindruckende Atlantikküste im Südwesten. Die Straße von Gibraltar ist der Trennungspunkt zwischen dem Altlantik und dem Mittelmeer, wo nur wenige Kilometer Spanien von Afrika trennen.

Die Küstenlinie Andalusiens misst insgesamt über 800 Kilometer und wird in vier Abschnitte unterteilt, die alle sehr unterschiedliche Charaktere aufweisen.

 

 

Costa del Sol – Die „Sonnenküste“  liegt in der Provinz Málaga zwischen den Städten Nerja und Estepona und bietet mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr optimale Voraussetzungen für einen touristischen Aufenthalt. Eine Vielzahl an Hotelanlagen und ein umfangreiches Freizeitangebot bieten dem Besucher einen abwechlungsreichen Urlaub. Hervorzuheben sind die Küstenabschnitte  von Torremolinos, Benalmádena und Fuengirola mit kilometerlangen Sandstränden, einem internationalem Publikum und einem großen Freizeit- und Sportangebot.  Marbella ist bekannt für die populäre Jetset, Luxushotels und einen Yachthafen von internationalem Rang. 

Costa Tropical - An diesem  Küstenabschnitt östlich von Málaga wechseln sich versteckte und zerklüftete Buchten  mit weiten, sandigen sowie  felsigen Stränden ab. Das hügelige Hinterland ist fruchtbar und grün mit vielen kleinen weißen Dörfern, die ihren maurischen Charakter beibehalten haben. Beliebte Ferienorte sind Nerja mit der berühmten Höhle, Almuñecar und Salobreña mit einer wunderschönen Altstadt.

Costa de Almeria - Unberührte Landstriche, ein bergiges  Hinterland  und verschlafene Fischerorte prägen das Bild der Küste in der südöstlichsten Provinz Andalusiens. Der halbwüstenartige und steinige Naturpark Cabo de Gata besitzt einsame und  wunderschöne Strände mit Klippenformationen. Attraktive Küstenorte wie San Jose, Las Negras und Mojácar bieten dem Urlauber jeglichen Komfort abseits des großen Touristenstromes.

Costa de la Luz – Die „Küste des Lichtes“ erstreckt sich über 200 Kilometer entlang des Atlantiks beginnend an der portugiesischen Grenze bis hin zu Tarifa, das Mekka des Surftourismus, wo sich Atlantik und Mittelmeer treffen. Malerische Fischerorte und feinsandige kilometerlange Sandtstrände mit Pinienwäldern prägen diesen Küstenabschnitt. Zu den bekanntesten Badeorten in der Provinz Huelva zählen u.a. Matalascañas,  Isla Cristina, Isla Canela, El Rompido und Punta Umbria und zur Provinz Cádiz Sanlúcar de Barrameda, El Puerto de Santa Maria, Chiclana, Conil, Barbate und Tarifa.